Ein Projekt von
13 Jan 2015

07:43 Uhr
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Am 06.11.2014 fand ein Gespräch zwischen Gabriele Fliegel, Vorstandsvorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof e.V., und mir, Drin Mustafa, Abiturient des Lily-Braun-Gymnasiums, in der Bezirkszentralbibliothek Spandau statt.

Thema des Interviews ist die aktuelle Lage am Lindenufer. Das heißt, dass sowohl über die Umbauten als auch die Situation der Jugendlichen in Spandau, gesprochen wird. Frau Fliegel ist ein wichtiger Protagonist im Spandauer Wirtschafts-, Kultur-, und Jugendleben. Als Vertreterin der in der Altstadt Spandau ansässigen Unternehmen, spricht sie sich eindeutig für ein stärkeres Engagement für und von Jugendlichen aus. Dies ist vermutlich auch ihrer Laufbahn als Lehrerin an der Wilhelm-Leuschner-Hauptschule zu schulden. So hebt Frau Fliegel das Projekt „Ateneum“ hervor. Am Reformationsplatz wurde zusammen mit der Unterstützung des Bezirksamtes ein Haus gemietet, in dem die Jugendlichen sich selbst organisiert haben. Zum Beispiel fanden dort Lesungen und Workshops statt, erwähnt Frau Fliegel. Das Projekt musste letztendlich, aufgrund eines fehlenden Investors aufgegeben werden.

Auf die Frage, inwiefern die Vereinigung Wirtschaftshof e.V. Interessen, angesichts der Jugendlichen in Spandau durchsetzen möchten, bemerkt sie einzelne negative Vorfälle in der Altstadt. So würden die Jugendlichen an den Wochenenden dort viel kiffen, rauchen und Alkohol trinken. Danach kam es zu einigen Angriffen auf die Verkäuferinnen, die ihrer Arbeit in der Altstadt nachgehen wollten. Trotzdem positioniert sie sich klar gegen eine Verdrängung von Jugendlichen und für einen Jugendtreffpunkt am Lindenufer. Die leerstehenden Räumlichkeiten unter der Charlottenbrücke sollten unbedingt den Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden. Dabei stellt Frau Fliegel sich eine Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschaftshof e.V. und den Jugendlichen in den Räumen vor. Zum Beispiel könne dieser Standort als Entree für die Altstadt Spandau dienen und von Jugendlichen betrieben werden. Sie erhofft sich dadurch auch positive Rückflüsse für die Altstadt Spandau. So könne nicht nur die Wirtschaft im Spandauer Raum durch Tourismus angekurbelt werden, sondern die Jugendlichen hätten die Chance auch soziale Kenntnisse zu beweisen. Das Benehmen und das soziale Verhalten spiele meistens eine viel wichtigere Rolle bei der Arbeitsplatzsuche, als die Schulzensuren. Jedoch müsse man mehr Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, leisten um die Jugendlichen zu informieren und anzuspornen.

Hier könnt ihr euch das vollständige Interview ansehen: Interview Frau Fliegel.doc

(Drin)


 

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 13. Januar 2015 um 19:43 Uhr veröffentlicht und wurde unter Interviews abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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